Umrechnung Euro in INR Indische Rupien

Euro-Indische-Rupie-Rechner – einfach Euro in Indische Rupie umrechnen

Euro in Indische-Rupie umrechnenWie viele Indische Rupien bekommen Sie für einen Euro? Die Umrechnung in die Währung aus Indien richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs. In Hindi heißt die Rupie: रुपया, rupayā; Englisch: „rupee“ und wird iR, Re (Einzahl) und Rs (Mehrzahl) abgekürzt. Der Währungscode nach ISO-4217 ist INR und das Währungssymbol: ₹)

Der momentane offizielle Wechselkurs beträgt, mit Stand des 08. Juli 2016:
1 Euro gleich 74,6722 Rupien

Die Nachkommastellen für den Wechselkurs dürfen weder auf- noch abgerundet werden. Die Indische Rupie, allgemein nur Rupie genannt, ist die offizielle Währung Indiens.

Der offizielle Kurs wird in unserem Euro-Rupie-Währungsrechner immer tagesaktuell angezeigt, den Sie hier für Ihre Umrechnung kostenlos nutzen können.

Betrag in Euro bzw. Indische Rupien  



Ein Beispiel

Wenn Sie einen Betrag von 500 EUR umrechnen möchten, würde Ihre Rechnung wie folgt aussehen:
500 * 74,6722 = 37.336,075 INR

Was macht man mit der dritten und vierten Nachkommastelle? Aufrunden oder Abrunden? Dabei richtet man sich immer nach der kaufmännischen Weise der Rundung, bei der abgerundet wird, wenn an der dritten Nachkommastelle eine 1-4 steht oder aufgerundet wird, wenn dort eine 5-9 steht.
Umgekehrt funktioniert die Umrechnung von Rupie in Euro genauso. In diesem Fall teilen Sie den Rupienbetrag durch den Eurokurs.

 

Fr die Reise nach Indien die Umrechnungstabelle zum Ausdrucken

INR
1 Indische Rupien = 100 Paise
Euro   INR
40.00   0,00
80.00   0,00
100.00   0,00
150.00   0,00
200.00   0,00
Die Ideale Tabelle
250.00   0,00
300.00   0,00
350.00   0,00
400.00   0,00
450.00   0,00
500.00   0,00
Wechselkurs
1 Euro = Indische Rupien
Euro   INR
600.00   0,00
700.00   0,00
800.00   0,00
900.00   0,00
1,000.00   0,00
fr unterwegs
1,100.00   0,00
1,200.00   0,00
1,300.00   0,00
1,400.00   0,00
1,500.00   0,00
1,600.00   0,00
Stand: 16.12.2017

Die Tabelle von Indische Rupien in Euro

INR
1 Indische Rupien = 100 Paise
INR   Euro
40.00   0,00
80.00   0,00
100.00   0,00
150.00   0,00
200.00   0,00
Die Ideale Tabelle
250.00   0,00
300.00   0,00
350.00   0,00
400.00   0,00
450.00   0,00
500.00   0,00
Wechselkurs
1 Euro = INR
INR   Euro
600.00   0,00
700.00   0,00
800.00   0,00
900.00   0,00
1,000.00   0,00
fr unterwegs
1,100.00   0,00
1,200.00   0,00
1,300.00   0,00
1,400.00   0,00
1,500.00   0,00
1,600.00   0,00
Stand: 16.12.2017


Euro in Rupie und Rupie in Euro

Hier sind noch einmal die Formeln dafür für Sie:
Euro in Rupie
x Euro = (x * 74,6722) Rupien
Rupie in Euro
y Rupien = (y / 74,6722) Euro
Oder Sie machen es sich einfach und benutzen unseren kostenlosen Rupien-Euro-Währungsrechner.

Beispiel-Werte umgerechnet mit unserem Währungsrechner von Euro in Rupie

Euro

in

Rupie

 

Rupie

in

Euro

0,05

 

3,73

 

 

 

 

0,1

 

7,46

 

 

 

 

0,5

 

37,29

 

 

 

 

1

 

74,58

 

1

 

0,01

5

 

372,97

 

5

 

0,07

10

 

745,93

 

10

 

0,13

20

 

1491,87

 

20

 

0,27

50

 

3729,66

 

50

 

0,67

100

 

7458,94

 

100

 

1,34

200

 

14.940,04

 

200

 

2,68

500

 

37.295,53

 

500

 

6,70

750

 

55.945,80

 

750

 

10,05

1000

 

74.596,75

 

1000

 

13,41

2000

 

149.186,70

 

2000

 

26,81

5000

 

372.992,00

 

5000

 

67,03

10.000

 

745.984,00

 

10.000

 

134,05

Wechselkurs bei der Rupie

Die Wechselkurse sind Preise, die Sie für eine Währung, in unserem Beispiel die Rupie, bezahlen müssen. Das ist zwar die stark vereinfachte Erklärung, aber das ist das Prinzip. Die Rupie wurde 1966 vom Goldstandard aus- und an den USD angekoppelt. Sie ist daher eine weitestgehend stabile Währung.

Das Geld in Indien

Das indische Rupien-Symbol (₹) setzt sich aus dem Devanagari-Konsonanten „र“ (Ra) und einer horizontalen Linie zusammen. Die ersten Rupienmünzen kamen am 8. Juli 2011 auf den Markt.

Die Währung setzt sich so zusammen:

1 Rupie sind 100 Paise und eine Münze ist ein Paisa.

Der Paisa ist als Münzgeld in den folgenden Wertigkeiten im Umlauf:

5 Paise, 10 Paise, 20 Paise, 25 Paise und 50 Paise.
Paisa indische Münzen

Die Rupien-Banknoten gibt es in der Stückelung:

5 Rupien, 10 Rupien, 20 Rupien, 50 Rupien, 100 Rupien, 500 Rupien und 1000 Rupien.

Es gab zuvor auch 1- und 2-Rupien-Scheine, die jedoch durch Münzgeld ersetzt wurden. Es existieren auch das Recht der Zentralbank Indiens Geldscheine mit größeren Wertigkeiten als 1000 Rupien in Umlauf zu bringen, wobei dies auf eine maximale Wertigkeit von 10.000 Rupien in Banknoten begrenzt ist. Münzgeld dürfte bis zu einer Höhe von 1000 Rupien geprägt werden.
Indische Rupie

Können nur Geldscheine bei der Bank umgetauscht werden?

Ja, denn die Banken tauschen kein Münzgeld.

Warum tauscht meine Bank nicht gegen Rupien ein?

Die meisten deutschen Banken, unter Ihnen die HypoVereinsbank und die Hamburger Sparkasse, handeln nicht mit Rupien. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung Indiens, ist durch dessen Regierung verboten. Die Ausfuhr von Rupien ist nur bei Weiterreise nach Nepal in begrenzter Höhe möglich. Wenn Sie Euro mit nach Indien nehmen, müssen Sie das Bargeld bei einer Höhe von mehr als 5000 US-Dollar Gegenwert, deklarieren. Für geringere Beträge ist das auch empfehlenswert.

Wie tausche ich dann Euro in Rupien?

Beim Geldumtausch, welcher in jeder Bank und Wechselstube möglich ist, muss ein Beleg gegengezeichnet werden. Hotels dürfen übrigens keine Devisen umtauschen. Diese Belege müssen bei der Ausreise vorgelegt werden, um die übrigen Rupien, die Sie ja nicht mitnehmen dürfen, wieder in Euro zu tauschen. Es bietet sich an die Rupien auszugeben, da der Rücktausch zu einem sehr ungünstigen Kurs erfolgt.

Achtung: Passen Sie auf, dass Sie keine beschädigten Rupien-Scheine bekommen, da oft deren Annahme verweigert wird.

Banken und Wechselstuben haben in Indien meistens die folgenden Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 10 bis 14 oder 15 Uhr, Samstag: 10 bis 12 Uhr.

Alle Kreditkarten sind willkommen

In Indien werden alle gängigen internationalen Kreditkarten, wie VISA, American Express und MasterCard, in größeren Geschäften, Autovermietungen und größeren Hotels akzeptiert.

EC-Karten und Geldautomaten

Mit EC-Karten, die ein Cirrus- oder Maestro-Symbol aufweisen, können in großen Städten und touristischen Gegenden bezahlt und Geld abgehoben werden. Erkundigen Sie sich vorher bei Ihrer Bank, da in Indien teilweise hohe Gebühren anfallen können. Bankkarten ohne Cirrus- oder Maestro-Symbol werden in der Regel nicht akzeptiert.

Reiseschecks

Reise- bzw. Travellerschecks in den Währungen Euro, Pfund und US-Dollar werden nur in Hotels und Banken angenommen.

Motive der INR-Banknoten

Auf allen aktuellen Rupien-Banknoten ist Mahatma-Ghandi abgebildet. Er war ein indischer Freiheitskämpfer, der Gewaltlosigkeit predigte, und bekam den Beinamen „Große Seele“. Durch ihn ist Indien 1947 von Großbritannien unabhängig geworden. Auf jedem Geldschein steht auf der Vorderseite der Nennwert in Englisch und Hindi, den beiden Amtssprachen. Auf der Rückseite steht der Nennwert auch noch in 15 weiteren indischen Sprachen:

 1.    Assamese
 2.    Bengali
 3.    Gujrati
 4.    Kannada
 5.    Kashmiri
 6.    Konkani
 7.    Malayalam
 8.    Marathi
 9.    Nepali
 10.  Oriya
 11.  Punjabi
 12.  Sanskrit
 13.  Tamil
 14.  Telugu
 15.  Urdu

Was das Hauptmotiv betrifft, ist in der Gandhi-Serie nur die Rückseite und Größe der Indischen Rupien unterschiedlich:

  • Auf der kleinsten Banknote, dem 5-RS-Schein, ist auf der Rückseite ein Landwirt auf seinem Trecker bei der Arbeit abgebildet
  • Der Zehner hat auf der Rückseite ein Tiger- und Elefantenporträt
  • Die 20-Rupien-Scheine werden auf der Rückseite von einem Palmenhain geschmückt
  • Auf der Rückseite der 50-Rupien-Banknote sieht man das Parlamentsgebäude
  • Der 100-Rupien-Schein zeigt auf der Rückseite den dritthöchsten Berg der Welt, den „Mount Kanchenjunga im östlichen Himalaya
  • Auf der 500-Rupien-Banknote ist Gandhi auf einer Wanderschaft mit seinen Gefolgsleuten abgebildet
  • Auf dem Geldschein mit der höchsten Wertigkeit, dem 1000-Rupien-Schein, sieht man eine Collage zum Thema indische Wirtschaft zu der Landwirtschaft, Öl-Forderung, Minenbau, Technologie, Wissenschaft und Forschung gehören. Man Sieht Pflanzen, Bohrtürme, eine junge Frau, die an einem Computer arbeitet

Welche Banknoten sind derzeit außer der Gandhi-Serie noch als gesetzliches Zahlungsmittel im Umlauf?

Es sind noch 10-, 20-, 50- und 100-Rupien-Banknoten mit dem Bild und Wasserzeichen der Ashoka-Pfeiler im Umlauf. Auch eine Banknote mit Gandhi als Motiv und einem Ashoka-Pfeiler als Wasserzeichen ist noch gültiges Zahlungsmittel in Indien. Diese Banknoten werden jedoch nach und nach durch die neue Gandhi-Serie, die durch weitere Sicherheitsmerkmale wesentlich fälschungssicherer ist, ersetzt.

Wie werden über die Höhe und Quantität der Banknoten entschieden?

Die indische Zentralbank (Reserve Bank of India) entscheidet eigenständig darüber anhand von Zirkulationsbedarf, Austauschbedarf für beschädigte Banknoten und Rücklagenbedarf.

Wer entscheidet über die Quantität der Münzen?

In diesem Fall ist es der Gouverneur Indiens, der diese Entscheidung trifft.

Wie bringt die Zentralbank das Geld in Umlauf?

Die Zentralbank hat viele Niederlassungen in Indien. Diese sind in Ahmedabad, Bangalore, Bhopal, Bhubaneshwar, Belapur (Navi Mumbai), Kolkata, Chandigarh, Chennai, Guwahati, Hyderabad, Jaipur, Kanpur, Lucknow, Mumbai (Fort), Nagpur, New Delhi, Patna und Thiruvananthapuram zu finden. Hier werden die druckfrischen Rupien-Banknoten und neu geprägten Münzen angeliefert und in Umlauf gebracht.

Was sind indische Währungstruhen?

Bei den indischen Währungstruhen (currency chests) handelt es sich um Lagerhäuser, in denen Banknoten und Münzen bis zu ihrer Auslieferung an die Niederlassungen der Zentralbanken, eingelagert werden. Derzeit (Stand Juli 2016) gibt es 4422 solcher Lagerhäuser in Indien. Es gibt auch kleine Münzdepots, 3784 an der Zahl.

Wissenswertes über die Rupie

Die indische Rupie ist eine der ältesten Währungen der Welt und wurde zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. eingeführt. Im Arthashastra, einer alten indischen Staatslehre mit teilweise sehr modern anmutenden Regeln und Richtlinien, die ca. 340 bis 290 v. Chr. verfasst wurde, werden Silbermünzen als rūpyarūpa erwähnt. Das Wort „rūpiya“ ist Hindi und bedeutet so viel wie „Münze aus Silber“.

Indien wurde 712 von Arabern erobert, die ihre Währung einführten, gefolgt von den Türken, Moguln und den Briten. Während der britischen Kolonialzeit wurde die Rupie stark abgewertet, da sie aus Silber bestand und 1873 in den USA ein immenses Silbervorkommen entdeckt wurde, die den Silberkurs stark verringerte. In dieser Folge wurde die Rupie zunächst dem Goldstandard angekoppelt.

Erst nach der Unabhängigkeitserklärung 1947 und der Gründung der eigenen Republik Indien im Jahr 1950 wurde das Design wieder indisch. Zunächst war das Motiv das Löwenwappen von Sarnath, danach wurde 1996 Gandhi als Hauptmotiv gewählt.

Wissenswertes über Indien

Der Name Indien wurde von dem Fluss Indus abgeleitet und war eine Bezeichnung für das „Land am Indus“. Bereits vor 5000 Jahren war das heutige Indien eine der großen Hochkulturen. Indien ist eine der zehn größten Industrienationen und der zweitgrößte Software-Exporteur der Welt. Es leben geschätzte 1,3 Milliarden Menschen in dem subtropischen Kontinent, der in 29 Bundesstaaten unterteilt ist. Mohandas Karamchand Gandhi, besser bekannt als Mahatma-Ghandi (1869-1948), führte den gewaltfreien und passiven Widerstand gegen die britische Vorherrschaft an. Zu seinen Zielen gehörte auch die Abschaffung des indischen Kastensystems. Die Unabhängigkeit hat er erreicht, aber das Kastensystem besteht, besonders in ländlichen Gegenden, weiterhin. In den Städten ist es nicht mehr so wichtig. 1997 bis 2002 hatte Indien einen Staatspräsidenten aus der Kaste der Dalit. Seit 2009 hat Indien eine Parlamentspräsidentin, die früher ebenfalls der untersten Kaste angehörte. Gandhi wäre glücklich gewesen.

Die Kasten sind/waren wie folgt aufgeteilt:
 1.    Die Brahmanen – die oberste Kaste bestehend aus Priestern und Gelehrten
 2.    Die Kshatriyas – Fürsten, Krieger und höhere Beamten
 3.    Die Vaishyas – Bauern und Kaufleute
 4.    Die Shudras – Knechte und Dienstleister
 5.    Die Dalits, Harijans und Parias - Unberührbare

Tipps Ihres Währungsrechners für Ihren Aufenthalt

  • Das Begrüßungswort in Indien ist „Namasté“ (Deutsch: ich verbeuge mich vor Dir/Ihnen) und wird mit einer bestimmten Gestik verbunden. Die Handflächen werden in Brusthöhe aneinandergelegt und der Kopf leicht gesenkt. In Geschäftsbeziehungen ist ein Handschlag mit angedeuteter Verbeugung und gegenseitiger Visitenkartenaustausch üblich. Lesen Sie die Visitenkarte gründlich durch – ein schnelles Einstecken ohne Beachtung gilt als Beleidigung
  • Kurze Hosen, tiefe Dekolletés und enge Kleidung gilt als Fauxpas
  • Benutzen Sie nicht die linke Hand. In Indien wird die Linke als unrein angesehen, da sie für die tägliche Toilette benutzt wird
  • Wenn ein Inder mit dem Kopf schüttelt, meint er „Ja“. Das indische „Nein“ ist ein kurzes Kopfzucken mit einem Schnalzgeräusch
  • Zugneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit gelten als unschicklich
  • Zum Heranwinken streckt man den Arm nach vorne und die Hand nach unten. Ein deutsches Heranwinken gilt als Beleidigung
  • In Indien ist eine Verspätung normal und nicht unhöflich

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