Umrechnung Euro in CHF

Euro in CHF Schweizer Franken umrechnenSie möchten wissen, wie viele Schweizer Franken (Währungskürzel: sfr, CHF) Sie für einen Euro bekommen? Die Umrechnung in die sichere schweizerische Währung richtet sich nach dem aktuellen Wechselkurs.

Der momentane offizielle Wechselkurs beträgt, mit Stand des 15. Juni 2016:

1 Euro gleich 1,0817 Schweizer Franken

Beachten Sie die Nachkommastellen! Diese dürfen weder auf- noch abgerundet werden. Der Schweizer Franken ist eine eigenständige Währung, die sich in Franken und Rappen unterteilt. Ein Franken sind 100 Rappen. In der Schweiz werden Euro als reguläres Zahlungsmittel akzeptiert, Ihr Wechselgeld erhalten Sie allerdings in Schweizer Franken und Rappen. Wenn Sie mehr als 10.000 Euro oder Franken mit sich führen, müssen Sie dies beim Grenzübertritt anmelden.

Betrag in Euro bzw. Schweizer Franken  



Ein Beispiel

Wenn Sie einen Betrag von 300 Euro umrechnen möchten, würde Ihre Rechnung wie folgt aussehen:

300 * 1,0817 = 324,51

In diesem Fall war die Rechnung einfach, da sich bei der Summe nur zwei Nachkommastellen finden. Wenn Sie 30 Euro hätten, käme ein Betrag von 32,4555 Schweizer Franken heraus. Was macht man dann? Aufrunden oder Abrunden? Dabei richtet man sich immer nach der kaufmännischen Weise der Rundung, bei der abgerundet wird, wenn an der dritten Nachkommastelle eine 1-4 steht oder aufgerundet wird, wenn dort eine 5-9 steht.

Umgekehrt funktioniert die Umrechnung von CHF in Euro genauso. In diesem Fall teilen Sie den Franken-Betrag durch den Eurokurs.

Fr die Reise in die Schweiz die Umrechnungstabelle zum Ausdrucken

Schweiz
1 Franken = 100 Rappen
Euro   CHF
4.00   4,34
8.00   8,68
10.00   10,85
15.00   16,28
20.00   21,70
Die Ideale Tabelle
25.00   27,13
30.00   32,55
35.00   37,98
40.00   43,40
45.00   48,83
50.00   54,26
Wechselkurs
1 Euro = 1.0851 Schweizer Franken
Euro   CHF
60.00   65,11
70.00   75,96
80.00   86,81
90.00   97,66
100.00   108,51
fr unterwegs
110.00   119,36
120.00   130,21
130.00   141,06
140.00   151,91
150.00   162,77
160.00   173,62
Stand: 23.06.2017

Die Tabelle von Schweizer Franken in Euro

Schweiz
1 Franken = 100 Rappen
CHF   Euro
4.00   3,69
8.00   7,37
10.00   9,22
15.00   13,82
20.00   18,43
Die Ideale Tabelle
25.00   23,04
30.00   27,65
35.00   32,26
40.00   36,86
45.00   41,47
50.00   46,08
Wechselkurs
1 Euro = 1.0851 Schweizer Franken
CHF   Euro
60.00   55,29
70.00   64,51
80.00   73,73
90.00   82,94
100.00   92,16
fr unterwegs
110.00   101,37
120.00   110,59
130.00   119,80
140.00   129,02
150.00   138,24
160.00   147,45
Stand: 23.06.2017


Euro in Schweizer Franken und Schweizer Franken in Euro

Hier sind noch einmal die Formeln dafür für Sie:

Euro in CHF

x Euro = (x * 1,0817) CHF

CHF in Euro

y CHF = (y / 1,0817) Euro

Oder Sie machen es sich einfach und benutzen unseren kostenlosen CHF-Euro-Rechner.

 

Beispiel-Werte umgerechnet von Euro in Schweizer Franken

Euro

in

Schweizer Franken

 

Schweizer Franken

in

Euro

0,05

 

0,05

 

0,05

 

0,05

0,1

 

0,11

 

0,1

 

0,09

0,2

 

0,22

 

0,2

 

0,19

0,5

 

0,54

 

0,5

 

0,46

1

 

1,08

 

1

 

0,93

2

 

2,16

 

2

 

1,85

5

 

5,41

 

5

 

4,63

10

 

10,81

 

10

 

9,25

20

 

21,63

 

20

 

18,50

50

 

54,07

 

50

 

46,26

100

 

108,11

 

100

 

92,50

200

 

216,26

 

200

 

184,99

500

 

540,55

 

500

 

462,47

750

 

810,83

 

750

 

693,70

1000

 

1081,10

 

1000

 

925,14

2000

 

2162,30

 

2000

 

1850,08

5000

 

5406,50

 

5000

 

4624,55

10.000

 

10.811

 

10.000

 

9248,98

 

Was ist der Wechselkurs?

Stark vereinfacht sind Wechselkurse der Preis, den Sie für eine Währung, in unserem Beispiel den CHF, bezahlen müssen. Die Menge der Schweizer Franken ist limitiert und der Preis wird an der Börse gehandelt. Passiert ein einschneidendes Ereignis wie die Finanzkrise, ändert sich der Kurs bei den meisten Währungen auch drastisch. Der Schweizer Franken ist eine der sehr stabilen Währungen, der zwar auch Schwankungen unterliegt, aber wesentlich weniger als andere davon betroffen ist. Sollte der Börsenkurs der Währung zu stark von dem abweichen, was die jeweiligen Zentralbanken für richtig erachten, können diese eingreifen und den Kurs manuell korrigieren. Das hat die Schweizer Nationalbank beim CHF im September 2011 getan, da ihr ein wirtschaftlicher Schaden drohte.

Warum hat die Schweizer Nationalbank (SNB) diesen Schritt gewagt?

Das Gremium sah die Wirtschaft der Schweiz in Gefahr, da die Franken an den Euro gebunden waren, und löste sich vom Euro. Als die Notenbank dies verkündete, brach der Wert des Franken über Nacht um 20 Prozent ein und stürzte die dortige Wirtschaft in eine Rezession, mit der die Schweizer immer noch zu kämpfen haben.

Wer legt den Kurs fest?

Normalerweise die Börse, an der die Devisen (ausländische Währungen) gehandelt werden bzw. im Interbankenhandel. Der Preis für einen CHF richtet sich nach Angebot und Nachfrage und der wirtschaftlichen Situation. Hierbei spielen viele weitere Faktoren eine Rolle wie:

  • Spekulanten
  • Im- und Export
  • Reisende, die Geld umtauschen
  • Anleger (die an der Börse handeln)

Auf lange Sicht beeinflusst der internationale Warenhandel zwischen den einzelnen Ländern – in unserem Beispiel Deutschland und die Schweiz – und die Anleger den Wechselkurs am stärksten.

Die Zentralbanken greifen nur im äußersten Notfall ein.

Warum hat die Schweiz keinen Euro?

In einer Abstimmung beschlossen die Schweizer, die auch kein Mitglied der EU sind, bei ihrer eigenen Währung zu bleiben, da sie unabhängig bleiben wollten. Diese Meinung vertreten sie bis heute – trotz Rezession.

Schweizer Franken als Sicherheit?

Bargeld im Tresor wird immer beliebter. Die Deutschen trauen den Banken und der Regierung anscheinend nicht mehr zu, dass ihr Geld auf dem Konto gesichert ist. Während man bei dem Geld auf dem Konto eine Forderung an die Hausbank hat, ist die Banknote aus Papier eine Forderung an die Notenbank. Das erscheint vielen trotz einer fehlender Rendite, die bessere Wahl zu sein. Dabei vertrauen viele Sparer nicht mehr auf den Euro, zu groß ist die Angst vor einem Verfall des Werts durch erneute Krisen. Viele legen sich einen Bestand an Fremdwährungen und Edelmetallen für den heimischen Tresor zu. Beliebt sind dabei Währungen, die als stabil gelten. Auch wenn die Begeisterung für den Schweizer Franken nach dem Eingriff in den Wechselkurs im Jahr 2011 stark nachgelassen hat, liegen die CHF immer noch ganz weit vorne. Eine Abwertung gegenüber dem Euro ist sehr unwahrscheinlich, aber eine größere Aufwertung auch. Stabil reicht vielen verunsicherten Sparern derzeit.

Der neue Schweizer Franken

Wie bei unserem Euro bekommt auch der Franken eine Rundumerneuerung. Der 50-CHF-Schein hat den Anfang gemacht. Die Schweizerische Nationalbank will so ausschließen, dass es zu Fälschungen kommt, die als echt durchgehen könnten. Auch wurde mit einer sehr ähnlichen Beschichtung wie bei den neuen Euronoten die Haltbarkeit der Franken erhöht. Auf der Website der Schweizerischen Nationalbank wird ausführlich auf die Neuerungen eingegangen. Als nächste Banknote soll 2017 der 20-CHF-Schein folgen und bis 2019 die 50, 100, 200 und 1000 CHF-Scheine. Ein genaues Datum steht nicht fest, da sich auch die Ausgabe der Fünfziger um Jahre verzögert hatte.

So sehen die Schweizer Franken bisher aus:

50 Schweizer Franken - alte Banknote

So sehen die neuen 50-CHF-Banknoten aus: 
50 Schweizer Franken neue Banknote

Können nur Geldscheine bei der Bank umgetauscht werden?

Ja, denn die Banken tauschen kein Münzgeld.

Wo kann man Euro in CHF und CHF in Euro tauschen?

Bei jeder Bank in Deutschland oder in der Schweiz. Es gibt auch spezielle Geldwechselstuben, die aber in der Regel höhere Gebühren verlangen. Ein Trick ist es, wenn Sie sich auf der Reise befinden, bei der Partnerbank Ihrer Hausbank im Ausland Geld abzuheben, die Auszahlung erfolgt in der jeweiligen Landeswährung und bei vielen Banken gebührenfrei. Auch akzeptieren die Schweizer fast überall deutsche Kreditkarten und EC-Karten zur Zahlung. Informieren Sie sich vor der Reise über eventuelle Gebühren bei Ihrer Bank.

Fallen Wechselgebühren an?

Ja, wenn Sie CHF-Banknoten bei der Bank kaufen, stellt diese Ihnen Gebühren, die von Bank zu Bank unterschiedlich ausfallen, in Rechnung. Umgekehrt nimmt sie auch eine Gebühr, wenn Sie übrig gebliebene Schweizer Franken in Euro zurücktauschen möchten. Generell ist es in der Schweiz selbst günstiger von Euro in CHF zu tauschen. In der Schweiz selbst können Sie Geld bei Banken, Flughäfen, Hotels und Bahnhöfen umtauschen.

Ein paar Beispiele für Gebühren die bei verschiedenen Hausbanken (immer davon ausgegangen, dass Sie dort ein Konto haben) anfallen (Stand 15. Juni 2016)

Deutsche Bank Hamburg

100 CHF kosten (wenn es über das eigene Konto läuft)

Für 100 CHF bekommt man

Partnerbanken mit kostenloser Abhebung

Gebühr bei EC- Bargeldabhebung am Automaten

EC- und Kreditkarten-Gebühr bei Käufen

95,81 

112,46 

keine

1 % vom Betrag, mind. 5,99 

EC-Karte: 1% mind. 1,50 

Visa oder Maestro 1,75% mind. 1,50 

Sparda-Bank Hamburg über Reisebank

100 CHF kosten (wenn es über das eigene Konto läuft)

Für 100 CHF bekommt man

Partnerbanken mit kostenloser Abhebung

Gebühr bei Bargeldabhebung am Automaten

EC- und Kreditkarten-Gebühr

95,81 

90,49 € (3 Euro Gebühr und 2,5 % vom Betrag

keine

1 % vom Betrag, max. 6 

EC-Karte: 1,5% vom Betrag, mind. 1 

Visa oder Maestro 2%

Hamburger Sparkasse

100 CHF kosten (wenn es über das eigene Konto läuft)

Für 100 CHF bekommt man

Partnerbanken mit kostenloser Abhebung

Gebühr bei Bargeldabhebung am Automaten

EC- und Kreditkarten-Gebühr

95,81

88,65

keine

1% vom Betrag, mind. 4,95 €

EC-Karte: 1,5 % vom Betrag, min. 1 €

1,5 % vom Betrah

Visa oder Maestro: kostenlos, auch Abhebungen

Hypo-Vereinsbank Hamburg (Member of UniCredit AG)

100 CHF kosten (wenn es über das eigene Konto läuft)

Für 100 CHF bekommt man

Partnerbanken mit kostenloser Abhebung

Gebühr bei Bargeldabhebung am Automaten

EC- und Kreditkarten-Gebühr

95,81 

Keine Gebühr ab einem Wert von 100 €. Darunter wird es nicht angenommen

keine

1% vom Betrag, mind. 4,75 €

EC-Karte: 1% vom Betrag, mind. 1,50 max. 5,50 €

Visa oder Maestro:

1,75% vom Betrag

Mehr Informationen über die Schweizer Franken

Die CHF-Banknoten gibt es im Wert von 10, 20, 50, 100, 200 und 1000 CHF. Das Münzgeld heißt Rappen und ist als Stückelung von als ½, 1, 2, 5, 10 und 20 Münzen vorhanden.

Alle Kreditkarten sind willkommen

VISA, American Express, MasterCard und andere gängige internationale Kreditkarten werden überall angenommen. Mastercard und Visa werden in fast allen Geschäften und Restaurants akzeptiert.

Interessantes Rund um CHF, Talent und WIR

Im Jahr 1798 wurde der Schweizer Franken zum ersten Mal ausgegeben. Die Banknoten wurden zuerst von Geschäfts- und Kantonalbanken herausgeben. 1907 dann erhielt die neu gegründete Schweizerische Nationalbank (SNB) als Zentralbank das alleinige Recht zur Banknotenausgabe.

Heute gibt es neben dem Franken als staatliche Hauptwährung auch die Währungen Talent und WIR.

Talent ist eine zinsfreie Komplementärwährung im bargeldlosen Tauschverein „Initiative TALENT Schweiz“ der Schweiz. Die Initiative, die das Gedankengut der Hippiebewegung aufgreift, wurde 1993 als Gegengewicht zur Globalisierung geschaffen. Wer hier spart, muss zahlen, denn nur, wer erhaltene Talente wieder in den Umlauf bringt, gewinnt. Hier werden Massagen gegen Babysitten oder Reparaturen gegen Lebensmittel getauscht. Alles frankenfrei – abgesehen von dem jährlichen Mitgliedsbeitrag der 50 CHF kostet und nicht in Talenten bezahlt werden kann.

WIR ist ebenfalls eine zinsfreie Schweizer Komplementärwährung. Die WIR Bank hat sieben Filialen und zwei Agenturen und entstand 1934 aus einer Selbsthilfeorganisation. Der WIR ist immer so viel wert wie ein Franken. Also bekommt man für einen CHF, einen WIR. Die Idee des WIR ist es den Umsatz der Mitglieder untereinander anzukurbeln. 1997 wurden auch normale Bankprodukte wie Kredite, Vorsorge und Sparleistungen ins Programm genommen. Seit 2000 kann jeder WIR erwerben.

WICHTIG: alle Angaben sind ohne Gewähr auf Richtigkeit. Wir übernehmen keinerlei Haftung.